Presseartikel

RNZ 30.12.2020

Heidelberg

Harsche Kritik an Baumfällungen im Mühltal

Laut Stadt dienen die Arbeiten der Sicherheit und dem Naturschutz – Heimatforscher Ludwig Haßlinger platzt der Kragen

Zahlreiche Bäume im Mühltal oberhalb von Handschuhsheim tragen rote Markierungen. Sie sollen gefällt werden. In der Bevölkerung regt sich Widerstand gegen die Forstarbeiten. Laut Stadt sind sie aber notwendig. Foto: Karin Katzenberger-Ruf

Von Sarah Hinney

Heidelberg. Das Mühltal ist wohl einer der idyllischsten Orte im Heidelberger Stadtwald. Lauschige Waldwege, saftige Wiesen und der Mühlbach, der sich seinen Weg gen Tal bahnt und mehrere Biotope speist, in denen Kröten und Molche eine Heimat finden. Auch der Feuersalamander fühlt sich hier wohl. Nicht nur zu Coronazeiten ist das Tal ein beliebtes Ausflugsziel.

Markierungen an zahlreichen Bäumen weisen jedoch darauf hin, dass die Idylle in Kürze von umfangreichen Forstarbeiten gestört werden könnte – dagegen regt sich jetzt vor allem in sozialen Netzwerken Widerstand. Aber auch dem Autor und Heimatforscher Ludwig Haßlinger platzt beim Thema Mühltal schier der Kragen.

Haßlinger ist 86 Jahre alt und kennt den Wald seit Kindertagen wie seine Westentasche. Der Handschuhsheimer ist täglich im Mühltal unterwegs, auch betreut er die Biotope dort seit vielen Jahren. 500 bis 600 Bäume, so schätzt er, sind im Moment zur Fällung markiert. Für Haßlinger ist das völlig unverständlich. „Die Waldwirtschaft hat sich verändert im Vergleich zu früher. Man legt jetzt parkähnliche Wälder an. Das ist für die Forstwirtschaft gut, aber das ganze Mühltal und die Quellen trocknen dadurch aus, diese Böden können kein Wasser mehr speichern“, kritisiert der Heimatforscher.

Bei der Stadt sieht man das anders. Die geplanten Forstarbeiten dienten in erster Linie dem Schutz der Besucherinnen und Besucher des Waldes, teilt ein Sprecher auf RNZ-Anfrage mit. Dort stehende Esskastanien seien überwiegend „durchgewachsene Stockausschläge“, die an sich schon wenig stabil seien und nun auch noch durch Krankheiten und Schädlinge, wie die Esskastanien-Gallwespe und den Esskastanien-Rindenkrebs, befallen seien. Die Sicherheit der Waldbesucher habe für die Stadt höchste Priorität.

Waldkenner Haßlinger widerspricht: Allein der Schädlingsbefall sei kein Grund zur Fällung. „Das ist vorauseilender Gehorsam. Bis so ein Baum wegen Schädlingen stirbt, dauert es zehn Jahre – und vielleicht erholt er sich auch wieder.“

Laut Stadt sollen – abgesehen von den befallenen Esskastanien – auch „einige Fichten“ entnommen werden. Dies diene der naturschutzfachlichen Aufwertung des Mühltals und seiner Biotope – es gehe bei der Maßnahme also auch um den Naturschutz. Eine nachteilige Veränderung des Mikroklimas im Mühltal und ein Austrocknen der Böden sei dadurch nicht zu erwarten: Die Bodenwassersättigung des Mühltals hänge primär von der Menge der Niederschläge und der Abflussmenge des Baches ab.

Auch das sieht Haßlinger anders. Seiner Meinung nach sind die Bäume enorm wichtig für das Klima. „Die Umlandgemeinden geben tausende Euro aus, um aufzuforsten, und unsere Heidelberger Forstwirtschaft schadet dem Wald mehr, als sie ihm nutzt.“

Mit Argwohn beobachtete er auch bereits die breite Asphaltierung des Mühltalwegs „Sommerseite“ in Richtung Strangwasenhütte. Im Nachbarschaftsnetzwerk „Nebenan.de“ wurden von Bürgerinnen und Bürgern gar Vermutungen geäußert, der Waldweg sei nur deshalb asphaltiert worden, damit die großen Forstfahrzeuge Platz zum Abtransport der Bäume hätten. Die Stadt weist das zurück: Die Sanierungsarbeiten auf rund 600 Meter Länge stünden in keinem Zusammenhang mit den Forstmaßnahmen zur Sicherheit der Waldbesucher auf der anderen Talseite. Vielmehr sei der Weg saniert worden, um mobilitätseingeschränkten Waldbesucherinnen und -besuchern – also Rollstuhlfahrern, Menschen mit Rollatoren – sowie Familien mit Kinderwagen die Naherholung zu ermöglichen beziehungsweise barrierefreier zu gestalten. Haßlinger kontert: „Und warum hat man den Weg dann einen Meter verbreitert? Damit mehrere Rollstuhlfahrer nebeneinander fahren können?“

Der 86-Jährige wünscht sich, dass externe Fachleute die Situation im Mühltal begutachten. „Wir geben viel Geld für Klimawäldchen aus und ich finde das gut, aber es kann nicht sein, dass an anderer Stelle hunderte Bäume rausgeschlagen werden. Wir müssen wieder aufforsten“, fordert er. Laut Stadt sind indes im Rahmen der Forstarbeiten keine Neupflanzungen geplant.

Aktuelles

Neuer Heiligenberg-Kalender für 2021:

Soeben ist ein neuer Heiligenberg-Kalender der Fotografin Bettina Bank erschienen, der auch von der Schutzgemeinschaft mit herausgegeben wird. Er hat das Format DIN A4 und enthält 10 kunstvolle Detailaufnahmen aus dem Michaelskloster. Für 12,80 € ist er in den Buchhandlungen Bücherstube an der Tiefburg, Schmitt & Hahn sowie im Reisebuchladen zu kaufen. Wer noch ein geschmackvolles Weihnachtsgeschenk sucht…

Winter-Impressionen der Fotografin Bettina Blank im Januar 2021

Winter 2021-1 Foto: B. Bank

Winter 2021-1 Foto: B. Bank

Winter 2021-2 Foto: B. Bank

Winter 2021-2 Foto: B. Bank

Winter 2021-3 Foto: B.Bank

Winter 2021-3 Foto: B.Bank

Winter 2021-4: Foto: B. Bank

Winter 2021-4: Foto: B. Bank

Winter 2021-5: Foto: B. Bank

Winter 2021-5: Foto: B. Bank

Öffentliche Führung im Michaelskloster am Samstag, den 17.10.2020, um 15.00 Uhr

Am Samstag, den 17. Oktober, fand eine Führung der Schutzgemeinschaft auf dem Heiligenberg statt. Nach Ankündigung auf der Homepage und in der RNZ hatten sich 25 Zeitnehmer/innen angemeldet und kamen fast alle trotz des nicht so charmanten Wetters auch tatsächlich zum Treffpunkt. Nach einem kleinen Regenschauer am Anfang wurden alle durch zunehmend freundlicheres Wetter im Lauf der Führung, die etwa eineinhalb Stunden dauerte, belohnt. (Fotos: B. Bank)

Alexander Heinzmann und Gruppe

Alexander Heinzmann und Gruppe

Hans-Hermann Büchsel und Gruppe

Hans-Hermann Büchsel und Gruppe

 

 

 

Wissenschaftsministerin Bauer auf dem Heiligenberg (28.08.2020)

Auf der Alten Brücke

Auf der Alten Brücke

Es sollte eigentlich schon vor einem Jahr stattfinden: Der Besuch der Wissenschaftsministerin und Heidelberger Landtagsabgeordneten Theresia Bauer auf dem Heiligenberg. Denn schon im Januar 2019 hatte der Ministerrat die kulturpolitische landesweite Konzeption „Baden-Württemberg und seine Kelten“ beschlossen. Damals musste der Besuch wegen eines Unfalls der Ministerin verschoben werden. So kam es denn, dass am 27. August Frau Bauer mit einer Gruppe von 20 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern (noch einmal so viele hatten sich angemeldet, konnten aber aus Coronagründen nicht mitgehen) nach dem Besuch des Kurpfälzischen Museums den Marsch auf den Heiligenberg antrat. Hoch ging es über den Schlangenweg, den Philosophenweg, am Bismarckturm vorbei zum Fuchsrondell.

Geschafft! Der Schlangenweg

Geschafft! Der Schlangenweg

Marschrichtung

Marschrichtung

Hier begann Alexander Heinzmann, 2. Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Heiligenberg – Geschichtswerkstatt Handschuhsheim, seine Ausführungen über die keltische Vergangenheit auf dem und um den Heiligenberg. Dabei informierte er die Zuhörer/innen über die verschiedenen Epochen der keltischen Geschichte in Europa und besonders im süddeutschen Raum. In der ersten keltischen Phase der sog. Fürstensitze wird der Fürstensitz auf dem Heiligenberg relativ spät und wohl in einer Verbindung zu dem wichtigen keltischen Zentrum auf dem Glauberg in Hessen errichtet. Davon zeugen die Reste der 2 Ringmauern sowie ein in Neuenheim gefundener Kopf einer Statue eines Keltenfürsten. Nachdem nach 500 vor Chr. die Blütezeit der Fürstensitze bereits vorbei war, kommt es auf dem Heiligenberg zu einer Ansiedlung von zwischen 1000 und 3000 Kelten, die sicher in Verbindung mit landwirtschaftlichen Siedlungen um den Berg herum standen, da ein Lebensmittelanbau auf dem Berg nicht möglich war. Ob man diese Ansiedlung als ein keltisches Oppidum bezeichnen kann, darüber gibt es mangels ausreichender Forschungsergebnisse auf dem Berg keine gesicherten Erkenntnisse. Auch über das Ende der Besiedlung weiß man nichts, ebenso wie an anderen Orten keltischer Niederlassungen kann man spekulieren, ob es die fehlende Schriftkultur der Kelten war, die den wachsenden Gemeinschaften keine Struktur geben konnte, oder eine intensive Übernutzung der umgebenden Natur schließlich die Aufgabe der Siedlungen erzwang.

A. Heinzmann und die Kelten

A. Heinzmann und die Kelten

Weiter ging der Weg zum Heidenloch. Hier führten Alexander Heinzmann und Bert Burger, der 1. Vorsitzende des Vereins, aus, dass nach wie vor die Antwort auf die Frage, wer wann und zu welchem Zweck einen 56m tiefen Schacht in den Bundsandstein getrieben hat, noch nicht mit hinreichender Sicherheit gefunden werden konnte. Nahe liegende Erklärungen, die einen Brunnen oder eine Zisterne vermuten, werden durch die Struktur der Wasseradern auf dem Berg Richtung Nordwesten (wo heute noch 3 Brunnen zu finden sind), in Frage gestellt, auch durch die schlechte Wasserfestigkeit des Bundsandsteins. Die Alternative, das Heidenloch als keltische Kultgrube zu erklären, hat den Vorteil, dass Lage und der notwendige Arbeitsaufwand dann besser erklärbar wären, allerdings gibt es keine archäologischen Belege dafür, da das Heidenloch sekundär ausgebaut und im Spätmittelalter schließlich als Abfallgrube genutzt wurde.

Den Berg hoch

Den Berg hoch

Blick ins Heidenloch

Blick ins Heidenloch

Nun kam ein etwas abenteuerliches Wegstück, da der vor 24 Jahren angelegte Keltenpfad, dem die Gruppe jetzt folgte, teilweise vom Wald wieder zugewachsen war. Immerhin konnte hier recht deutlich ein Stück des Walls, vor den die innere Keltenmauer gebaut wurde, besichtigt werden. Alexander Heinzmann wies auf den enormen Aufwand zum Bau der zwei Mauerringe hin und erläuterte, dass diese neben der Verteidigungsfunktion wohl auch die Aufgabe hatten, nach außen die Macht und den Reichtum der keltischen Siedlungen zu demonstrieren.

Abschließend lässt sich resümieren, dass die bisherige geringe Erforschung der keltischen Besiedlung des Heiligenberges, die eine der größten im Süddeutschland war, in ihrer Bedeutung bisher nicht gerecht wurde und dass hier ein großer Nachholbedarf an archäologischen Forschungsgrabungen zu konstatieren ist.

Frau Ministerin Bauer bedankte sich am Ende für die Führung und die damit auch von ihr neu gewonnenen Erkenntnisse, äußerte Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zur Bewahrung und Erforschung der historischen Hinterlassenschaften auf dem Berg und zeigte Verständnis für den Wunsch nach einer Intensivierung der historischen Erforschung gerade der keltischen Vergangenheit. Vor allem auch im Rahmen des anfangs genannten Projekts „Baden-Württemberg und seine Kelten“ wäre hier ein neuer Forschungsschwerpunkt sinnvoll.

Ein Teil der Teilnehmer/innen beschloss den Rundgang mit einem gemeinsamen Umtrunk in der Waldschenke.

 

 

 

Reinigungsaktion im Heidenloch

Auch wenn das Heidenloch durch die Schutzhütte sowie das Gitter gegen fallende Blätter und ähnliches abgedeckt ist, gibt es über Jahre doch ein „Müllproblem“, zumal auch von Besuchern manchmal Dinge hinuntergeworfen werden. So ist es notwendig, dass alle paar Jahre dort eine Reinigungsaktion stattfindet. Das ist nur im Winter möglich, da in den warmen Jahreszeiten die Gefahr besteht, dass sich unten im Schacht giftige Dämpfe gebildet haben. Die letzte Reinigung fand im Januar 2011 statt. Sie wurde ehrenamtlich durchgeführt von der Späologie-Gruppe des Deutschen Alpenvereins. Verantwortlich war Herr Kohl, der auch beruflich mit Klettertechnik zu tun hat (Firma „Seil und Fels“). Dabei sind die folgenden Fotos entstanden, aufgenommen von Christian Kohl und Peter Jungmann.

 

 

Die Ziele des Vereins

Anlass für die Gründung der „Schutzgemeinschaft Heiligenberg“ im März 1973 war der bedauernswerte Zustand der Ruinen auf dem Heiligenberg. Besonders das Michaelskloster verfiel mehr und mehr und war von Buschwerk überwachsen. Dazu kam das „Hobby“ mancher Heidelberger, wertvolle alte Steine auf dem Berg als „Andenken“ mitzunehmen. Um diesen Zustand zu beenden, wurde zu einer Gründungssitzung eingeladen, an der neben dem Stadtteilvereinsvorsitzenden Willi Kücherer, verschiedenen Heidelberger Stadträten und Kunsthistorikern u.a. der Archäologe und amtliche Denkmalpfleger Berdmark Heukemes, die Heimatforscher Wolfgang von Moers-Messmer und Ludwig Merz sowie der Handschuhsheimer Architekt Bert Burger, der berufliche Erfahrungen in der Restaurierung historischer Gebäude mitbrachte und heute Vorsitzender der „Schutzgemeinschaft“ ist, teilnahmen. Als erster Vorsitzender wurde Berndmark Heukemes gewählt.

Die Vereinsgründung verfolgte damals – wie auch heute noch – vor allem drei Ziele:

  • „Erhaltung, Schutz und Pflege der historischen Baudenkmale des Heiligenberges“, wie es in der Satzung heißt. Das geschieht in Zusammenarbeit mit der Stadt Heidelberg, auch teilweise mit eigenen Mitteln.
  • Dazu gehört auch, die Erforschung der Geschichte des Berges zu fördern und entsprechende Maßnahmen gegebenenfalls zu finanzieren.
  • Als drittes Ziel wird „die notwendige Hebung des historischen Verständnisses der Heidelberger Bevölkerung für die engen Bezüge zwischen Berg und Stadt“ genannt, die auch „heimatkundliche Belange im Raum Heidelberg“ umfassen soll. Sie wird konkretisiert durch Führungen auf dem Berg, die regelmäßig am „Tag des Offenen Denkmals“ und sonst nach Anfrage und Verabredung stattfinden. Ebenso gibt es Vorträge vor interessierten Gruppen sowie bei einigen Gelegenheiten Ausstellungen über die Geschichte des Berges. Ferner wurde auch ein „Keltenweg“ auf dem Berg mit entsprechenden Info- und Schautafeln zur Geschichte eingerichtet.

Ein wichtiger Erfolg für die „Schutzgemeinschaft“ war die Initiierung einer gründlichen archäologischen Forschungskampagne im Bereich von Michaels-Kloster und -Kirche in den Jahren 1978 bis 1984 unter der Leitung des Archäologen Peter Marzolff vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Heidelberg, für die das Land Baden-Württemberg und die Stadt Heidelberg über 2 Millionen DM bereit stellten. Gleichzeitig wurde die Ruine unter der Leitung von Bert Burger restauriert und gesichert, später ebenso das Stephanskloster. Die Errichtung der Schutzhütte über dem Heidenloch sowie einer neuen Fassung des mindestens seit keltischen Zeiten genutzten Bitterbrunnens wurden von der Schutzgemeinschaft durchgeführt.

Im Jahr 2008 schlossen sich die „Schutzgemeinschaft“ und die vorher schon bestehende „Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt“, die unter der Leitung von Ludwig Haßlinger Themen aus der Geschichte Handschuhsheims einschließlich des Heiligenberges aufgreift und bearbeitet, zusammen, da sich ihre Tätigkeitsbereiche vielfach überschneiden.

Der Verein finanziert sich ausschließlich durch die Mitgliedsbeiträge sowie durch Spenden, um die vor allem bei den ehrenamtlich und kostenlos durchgeführten Führungen gebeten wird.

Es besteht Zusammenarbeit mit den Stadtteilvereinen Handschuhsheim und Neuenheim, der auch Mitglied in der Schutzgemeinschaft ist.

Spendenkonto: 

HuG Bank Heidelberg Kurpfalz eG  

IBAN: DE97 6709 2300 0033 072449

BIC: GENODE61WNM

 

 

Mitgliedschaft

Mitglied kann im Verein jede und jeder werden, die oder der Interesse an der Geschichte und der Bewahrung des Kulturortes Heiligenberg und/oder an der Geschichte Handschuhsheims hat. Natürlich sind neue Mitglieder immer sehr willkommen.

Sie können hier die Satzung des Vereins einsehen, bei Bedarf können Sie ein Beitrittsformular herunterladen (jeweils als pdf-Dokument).

Derzeit sind 119 Mitglieder im Verein. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Der Mitgliedsbeitrag im Jahr beträgt zurzeit 15 €. Die Tätigkeiten des Vereins wie Mitfinanzierung zur Erhaltung der Ruinen sowie die Förderung bei der Erforschung der Geschichte des Berges werden ausschließlich durch die Mitgliedsbeiträge sowie durch Spenden finanziert, die meistens bei Führungen anfallen, die von den Mitgliedern des Vorstandes ehrenamtlich und kostenlos durchführt werden.

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Führungen

Derzeit gibt es keine Führungen zu festen Zeiten.
Mitglieder des Vorstands sind gerne bereit, auf Anfrage Führungen zu übernehmen. Bei Interesse bitten wir, unter folgender Adresse Kontakt aufzunehmen:

info@heiligenberg-handschuhsheim.de

Wir möchten gerne auf Folgendes hinweisen:

  • Die Führungen auf dem Heiligenberg können ja nach Interesse umfangreicher (der „ganze“ Heiligenberg) oder kürzer (z.B. Schwerpunkt Michaelskloster) sein. Wir bitten, entsprechende Wünsche zu äußern.
  • Die Führungen werden von Ehrenamtlichen grundsätzlich kostenlos durchgeführt.
  • Wir bitten aber gerne um eine Spende für die Schutzgemeinschaft. Sie finanziert viele Arbeiten zur Erhaltung auf dem Berg und an den Ruinen und gibt Zuschüsse für Maßnahmen, die der Erforschung der Geschichte des Berges dienen, so wurden große Teile der Ausrüstung für die Lehrgrabungen im Sommer 2019 an der Keltenmauer vom Verein übernommen. Spenden und Vereinsbeiträge sind dafür die einzigen Einnahmequellen. Gerne werden Spendenquittungen ausgestellt.
  • Es sind auch Führungen durch Handschuhsheim möglich.

Corona-Hinweis:

Da die Führungen auf dem Heiligenberg im Freien stattfinden, sind sie bei entsprechenden Abständen auch in Coronazeiten durchführbar. Die genauen Hinweise werden bei der Anmeldung besprochen.

AKTUELL:

Während der seit November 2020 geltenden besonderen Corona-Vorschriften sind auf absehbare Zeit keine Gruppenführungen möglich.